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Streit beim Modellbau

10.03.2010 :: Basis / Vermischtes

Mann wegen fahrlässiger Tötung verurteilt

Düsseldorf (ddp-nrw). Ein 26 Jahre alter Mann ist am Mittwoch vom Landgericht Düsseldorf wegen fahrlässiger Tötung zu zwei Jahren Haft verurteilt worden. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der Mann einen Freund während eines Streits beim Modellbau mit einem messerscharfen Spatel am Hals getroffen und ihm tödliche Verletzungen zugefügt hat. Eine Absicht konnte dem Angeklagten aber nicht nachgewiesen werden.

Die Männer waren beim gemeinsamen Basteln an ferngesteuerten Autos und Hubschraubern in Streit geraten. Ursprünglich hatte die Anklage auf Totschlag gelautet. Die Staatsanwaltschaft hatte vermutet, dass der Mann aus Eifersucht auf seinen Freund eingestochen haben könnte. Dieser Vorwurf war jedoch nicht zu halten.

Allerdings sah das Gericht keine Möglichkeit, die Strafe zur Bewährung auszusetzen. Der Angeklagte war bereits mehrfach vorbestraft, so dass diesmal nur noch eine Haftstrafe ohne Bewährung für das Gericht in Frage kam. Damit folgte der Richter dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte eine Bewährungsstrafe gefordert.  (ddp)